Rechtliche Hinweise
Nutzungsbedingungen
Die vorliegenden Nutzungsbedingungen regeln den Vertrag zwischen der InCloud S.r.l. und dem Kunden über die Nutzung von pik.li. Der Kunde ist gehalten, sie zu lesen, bevor er ein Konto oder einen Kurzlink erstellt und bevor er einen Kauf tätigt; mit der Nutzung des Dienstes nimmt er sie an.
Stand: 24. September 2026 · Version 2026-09-24.2
Dieser Text wird in neun Sprachen veröffentlicht. Maßgeblich ist die italienische Fassung; die Fassungen in anderen Sprachen sind Übersetzungen, die lediglich der Information dienen. Bei Abweichungen geht der italienische Text vor.
Das Wichtigste in Kürze
- pik.li wandelt eine lange Webadresse in einen Kurzlink mit Statistiken und QR-Code um. Der Tarif Base ist kostenlos; die Tarife Premium und Business sind kostenpflichtig und verlängern sich nicht automatisch.
- Der Kunde wählt die Zieladressen seiner Links und ist für sie allein verantwortlich. InCloud speichert sie und leitet die Besucher dorthin weiter, hostet und kontrolliert jedoch nicht die Inhalte, auf die sie verweisen. Phishing, Malware, Spam und rechtswidrige Inhalte sind verboten; die betreffenden Links werden deaktiviert.
- Jeder Link führt ausschließlich zu der vom Kunden gewählten Zieladresse, ohne zwischengeschaltete Werbeseiten und ohne Umleitung auf Seiten von InCloud. Die Website pik.li selbst kann dagegen Werbung enthalten.
- Auf ein wirksames Ersuchen einer zuständigen Behörde hin übermittelt InCloud unverzüglich die ihr vorliegenden Daten zu Konten, Links, Kampagnen und Missbrauchsfällen.
- Nach der Schließung bleibt das Konto 6 Monate lang zur Löschung vorgemerkt und wird anschließend endgültig gelöscht; Steuerbelege werden 10 Jahre aufbewahrt.
- Der Vertrag unterliegt italienischem Recht. Gerichtsstand ist Modena; der Gerichtsstand des Verbrauchers bleibt unberührt. Maßgeblich ist der italienische Text.
Die Zusammenfassung dient lediglich der Orientierung; maßgeblich ist in jedem Fall der nachstehende vollständige Text.
1.Gegenstand, Begriffsbestimmungen und Vertragsbestandteile
pik.li ist ein Dienst der InCloud S.r.l., einer Gesellschaft italienischen Rechts mit Sitz in der Via Unità d'Italia 135, 41058 Vignola (MO), Steuernummer und USt-IdNr. 04209270364 (nachfolgend „InCloud“), deren Kontaktdaten im Abschnitt „Kontakt“ angegeben sind. „Kunde“ im Sinne dieser Nutzungsbedingungen ist jede natürliche oder juristische Person oder sonstige Einrichtung, die ein Konto anlegt und den Dienst nutzt.
Der „Dienst“ umfasst die Website pik.li, die von InCloud betriebenen Domains für Kurzlinks (zum Beispiel lnkz.li), die von den Kunden verbundenen eigenen Domains, den Kundenbereich, die API, die Webhooks, die QR-Codes, die Registrierung von Domainnamen sowie alle damit zusammenhängenden Funktionen. „Besucher“ ist jede Person, die einen Kurzlink aufruft; „Zieladresse“ ist die Webadresse, auf die der Kurzlink weiterleitet.
Bestandteil des Vertrags sind neben diesen Nutzungsbedingungen die Datenschutzerklärung, die Cookie-Richtlinie, die Seite „Zusammenarbeit mit Behörden“, die zum Zeitpunkt des Kaufs geltende Preisseite sowie für Kunden, die die API nutzen, die zugehörige Dokumentation.
Diese Nutzungsbedingungen werden in neun Sprachen veröffentlicht. Maßgeblich ist die italienische Fassung; die Fassungen in anderen Sprachen sind Übersetzungen, die lediglich der Information dienen. Bei Abweichungen geht der italienische Text vor.
2.Leistungsbeschreibung
Der Kunde gibt eine Zieladresse an, und InCloud erzeugt einen Kurzlink, der jeden, der ihn aufruft, dorthin weiterleitet. Zu jedem Link gehören eine Vorschauseite (aufrufbar durch Anhängen eines „+“ an das Ende des Links), ein QR-Code und Statistiken über die Aufrufe; die kostenpflichtigen Tarife bieten weitere Funktionen wie individuelle Slugs, Passwortschutz, Ablaufdaten, UTM-Parameter, Massenerstellung, eigene Domains, API und Webhooks.
Der Kurzlink ist eine bloße Weiterleitung. InCloud hostet die Zielseiten nicht, ist nicht ihr Urheber, wählt sie nicht aus und kontrolliert nicht ihren Inhalt, der sich jederzeit ohne Wissen von InCloud ändern kann.
Funktionen und Limits richten sich nach dem gebuchten Tarif und sind auf der Preisseite und im Abrechnungsbereich beschrieben. InCloud kann Funktionen nach Maßgabe des Abschnitts „Verfügbarkeit, Änderungen und Gewährleistung“ verbessern, ergänzen oder ersetzen.
3.Rolle von InCloud: Anbieter von Vermittlungsdiensten
Hinsichtlich der von den Kunden erstellten Links handelt InCloud als Anbieter von Diensten der Informationsgesellschaft, und zwar als Anbieter eines Hostingdienstes, der von Nutzern bereitgestellte Informationen speichert, im Sinne der Verordnung (EU) 2022/2065 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste (Gesetz über digitale Dienste, „DSA“) sowie, soweit noch anwendbar, des italienischen gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 70 vom 9. April 2003.
InCloud ist weder Urheber noch Herausgeber der Zielseiten und unterliegt weder einer allgemeinen Verpflichtung, diese zu überwachen, noch einer Verpflichtung, aktiv nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen (Art. 8 DSA). Die in diesen Nutzungsbedingungen beschriebenen automatisierten und manuellen Prüfungen sind Maßnahmen, die InCloud freiwillig zum Schutz der Besucher und der eigenen Domains ergreift: Sie begründen keine Verantwortlichkeit von InCloud für die Zieladressen und führen nicht zum Verlust der gesetzlichen Haftungsbefreiungen (Art. 7 DSA).
Sobald InCloud tatsächliche Kenntnis von einer rechtswidrigen Zieladresse erlangt oder eine behördliche Anordnung erhält, handelt InCloud unverzüglich, um den Link zu deaktivieren, und unterrichtet in den gesetzlich vorgesehenen Fällen die zuständigen Behörden.
4.Voraussetzungen für die Nutzung des Dienstes
Wer ein Konto anlegen will, muss das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sein; mit der Registrierung versichert der Kunde, diese Voraussetzungen zu erfüllen. pik.li richtet sich nicht an Minderjährige: Das Konto eines Minderjährigen wird geschlossen, sobald es als solches erkannt wird.
Wer ein Konto für eine Gesellschaft, eine Einrichtung oder eine sonstige Organisation eröffnet, versichert, befugt zu sein, diese an die vorliegenden Nutzungsbedingungen zu binden. In diesem Fall bezeichnet der Begriff „Kunde“ auch die Organisation, die für die Nutzung des Kontos gesamtschuldnerisch mit der natürlichen Person haftet.
„Verbraucher“ ist der Kunde, der pik.li als natürliche Person zu Zwecken nutzt, die außerhalb seiner etwaigen unternehmerischen, gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit liegen; in allen anderen Fällen ist der Kunde „Geschäftskunde“. Einige Klauseln gelten nur für die eine oder die andere Gruppe und weisen ausdrücklich darauf hin.
Den Dienst darf nicht nutzen, wer restriktiven Maßnahmen (Sanktionen) der Europäischen Union, der Vereinten Nationen oder Italiens unterliegt oder im Auftrag solcher Personen handelt.
5.Konto und Verwahrung der Zugangsdaten
Für die Registrierung sind eine E-Mail-Adresse und ein Passwort erforderlich. InCloud sendet eine Bestätigungsnachricht an die angegebene Adresse: Bis zur Bestätigung bleibt das Konto inaktiv, und etwa angeforderte Links werden erst nach erfolgter Bestätigung erzeugt.
Die Angaben des Kunden müssen wahr, vollständig und aktuell sein. Name, Anschrift und Land sowie bei Unternehmen Firma, USt-IdNr. und Steuernummer werden für die Rechnungsstellung benötigt und beim Kauf abgefragt.
Der Kunde hat sein Passwort, die Codes der Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Wiederherstellungscodes und die API-Schlüssel sorgfältig zu verwahren. Für jede mit seinen Zugangsdaten vorgenommene Handlung wird vermutet, dass sie vom Kunden stammt, bis dieser InCloud mitgeteilt hat, dass die Zugangsdaten kompromittiert sind. Besteht der Verdacht eines unbefugten Zugriffs, muss der Kunde sofort das Passwort ändern, die offenen Sitzungen unter Einstellungen → Sicherheit beenden und den Support benachrichtigen. Es wird empfohlen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.
Das Konto ist persönlich und nicht übertragbar. Es ist untersagt, mehrere Konten anzulegen, um die Limits eines Tarifs oder eine von InCloud gegenüber dem Kunden getroffene Maßnahme zu umgehen.
Zu Zwecken des Supports, der Sicherheit oder der Prüfung eines Missbrauchs kann befugtes Personal von InCloud auf das Konto des Kunden zugreifen und es erforderlichenfalls so anzeigen, wie es dem Kunden selbst erscheint. Jeder derartige Zugriff wird begründet und protokolliert.
6.Verantwortung des Kunden für die Zieladressen der Links
Der Kunde wählt die Zieladressen seiner Links und haftet allein für sie. Im Einzelnen gilt Folgendes:
- Der Kunde ist allein verantwortlich für die Zieladresse jedes von ihm erstellten Links, für deren Inhalt und Rechtmäßigkeit sowie für das Recht, auf sie zu verlinken, auch wenn die Seite Dritten gehört oder nach der Erstellung des Links geändert wird.
- Er haftet für die Art und Weise und die Kanäle, über die er die Links und QR-Codes verbreitet (Nachrichten, E-Mails, Werbung, Druckerzeugnisse, soziale Netzwerke), für die Einhaltung der Vorschriften über kommerzielle Kommunikation, die Einwilligung der Empfänger, Geschäftspraktiken, Verbraucherschutz und Datenschutz sowie für die mit den Links und den UTM-Parametern durchgeführten Kampagnen.
- Er haftet für die von ihm gewählten Titel, Beschreibungen, Tags, Slugs und eigenen Domains; diese dürfen weder Rechte Dritter (Marken, Namen, Urheberrecht, Recht am eigenen Bild) verletzen noch die Besucher über die Identität desjenigen täuschen, der den Link erstellt hat.
- Nutzt er die Statistiken seiner Links für eigene Zwecke, etwa um Profile seiner Kundschaft zu erstellen oder die Statistiken mit anderen Daten zu verknüpfen, hat er die anwendbaren Vorschriften einzuhalten, einschließlich des Datenschutzrechts.
- Er verpflichtet sich, regelmäßig zu überprüfen, ob die Zieladressen seiner Links rechtmäßig und sicher bleiben, und jeden Link, bei dem dies nicht mehr der Fall ist, unverzüglich zu deaktivieren oder zu berichtigen.
Der Kunde behält alle Rechte an den eingegebenen Zieladressen und Texten und räumt InCloud für die Dauer des Vertrags und für die in der Datenschutzerklärung angegebene Speicherdauer ein unentgeltliches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht ein, um sie zu speichern, die Besucher dorthin weiterzuleiten, sie auf der Vorschauseite und im QR-Code anzuzeigen, sie zu Sicherheitszwecken zu analysieren und sie in den im Abschnitt „Zusammenarbeit mit Behörden“ beschriebenen Fällen an Behörden zu übermitteln.
Die Links des Tarifs Base laufen am Ende des in der Tarifübersicht angegebenen Zeitraums ab; ein abgelaufener oder gelöschter Link leitet ab sofort nicht mehr weiter. Dem Kunden wird empfohlen, eine Kopie der für ihn wichtigen Links aufzubewahren: Der Kundenbereich ermöglicht ihren Export.
7.Verbotene Nutzungen
Es ist untersagt, pik.li, seine Links, seine API oder seine Domains für die nachstehend aufgeführten Tätigkeiten zu nutzen. Die Aufzählung ist nicht abschließend: Untersagt ist darüber hinaus jede vergleichbare rechtswidrige oder schädliche Tätigkeit.
- Phishing und Diebstahl von Zugangsdaten: Seiten, die Banken, Behörden, E-Mail-Anbieter, Paketdienste, Marken oder Personen nachahmen, um Passwörter, Kartennummern oder personenbezogene Daten zu erschleichen.
- Malware und unerwünschte Software: Viren, Ransomware, Spyware, Trojaner, Exploit-Kits, gefälschte Updates und Dateien, die ohne eindeutige Einwilligung Programme installieren.
- Spam: Verbreitung von Links über unerwünschte Massennachrichten (E-Mail, SMS, Messenger-Apps, Kommentare, Foren) oder Erstellung von Links für derartige Kampagnen.
- Betrug und Täuschung: betrügerische Online-Shops, Anlage- oder Kryptowährungsbetrug, Vorschussbetrug, vorgetäuschte Gewinnspiele und Umfragen, falscher technischer Support.
- Rechtswidrige Inhalte: kinderpornografische Inhalte, terroristische Inhalte, Aufstachelung zu Hass oder Gewalt, Verkauf von Betäubungsmitteln, Waffen oder gefälschten Waren, Verbreitung intimer Bilder ohne Einwilligung sowie jeder Inhalt, dessen Veröffentlichung eine Straftat darstellt.
- Verletzung von Rechten Dritter: unerlaubte Kopien von Software, Filmen, Musik oder Büchern, Links, die in erster Linie deren Verbreitung dienen, unbefugte Nutzung von Marken und anderen Kennzeichen.
- Verletzung der Privatsphäre anderer: Verbreitung personenbezogener Daten Dritter ohne Rechtsgrundlage, Veröffentlichung von Informationen, um eine Person bloßzustellen oder zu belästigen, unrechtmäßige Erhebung von Daten.
- Umgehung von Kontrollen: Nutzung von pik.li, um eine bereits von InCloud oder Dritten gesperrte Zieladresse zu verschleiern, Verkettung mehrerer Linkkürzungsdienste, Ausspielen einer anderen Seite an die Prüfsysteme als an die Besucher (Cloaking), Ersetzen der Zielseite durch schädliche Inhalte nach der Freigabe des Links.
- Irreführende Praktiken: Links, die vortäuschen, von einer Person oder Organisation zu stammen, die sie nicht autorisiert hat, oder die Besucher über die Zieladresse täuschen.
- Angriffe auf den Dienst: Ermitteln oder massenhaftes Sammeln von Kurzlinks, Versuche, die Passwörter von Links durch Ausprobieren zu knacken, automatisierte Kontoerstellung, Umgehung von Rate-Limits oder Kontingenten, systematisches Abtasten der API sowie jede Handlung, die die Infrastruktur beeinträchtigt.
- Jede sonstige Tätigkeit, die gegen das auf den Kunden oder auf InCloud anwendbare Recht verstößt oder dem Ruf der Domains von InCloud und damit den Links aller übrigen Kunden schadet.
8.Freistellung
Der Kunde stellt InCloud von sämtlichen Schäden, Verlusten, Sanktionen, Kosten und Aufwendungen einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung frei, die InCloud aus Ansprüchen Dritter oder aus behördlichen Maßnahmen entstehen, welche ihren Ursprung in den vom Kunden erstellten Links, in den Inhalten, auf die diese verweisen, in der Art ihrer Verbreitung oder in einem Verstoß des Kunden gegen diese Nutzungsbedingungen oder gegen gesetzliche Vorschriften haben, und hält InCloud insoweit schadlos.
InCloud teilt dem Kunden den geltend gemachten Anspruch unverzüglich mit, ermöglicht ihm die Beteiligung an der Rechtsverteidigung und wird den Streit ohne seine vorherige Zustimmung nicht durch einen Vergleich beilegen, der ihn mit Kosten belastet.
Ist der Kunde Verbraucher, besteht die Freistellungspflicht nur im gesetzlich zulässigen Umfang und nur für Schäden, die auf einem von ihm verschuldeten Verstoß beruhen.
9.Werbung und Integrität der Links
Die Website pik.li und der Kundenbereich können Werbung enthalten, auch Werbung Dritter; InCloud gewährleistet nicht, dass sie werbefrei bleiben. Führt InCloud Werbung ein, die Cookies oder andere Tracking-Technologien einsetzt, aktualisiert InCloud zuvor die Cookie-Richtlinie und holt, soweit gesetzlich vorgeschrieben, die Einwilligung ein.
Die Links hingegen bleiben in der uneingeschränkten Verfügungsgewalt des Kunden. Für die gesamte Vertragsdauer verpflichtet sich InCloud zu Folgendem:
- wer einen Link des Kunden aufruft, wird zu der vom Kunden gewählten Zieladresse weitergeleitet, und zwar ausschließlich mit den von ihm festgelegten UTM-Parametern;
- InCloud fügt zwischen dem Klick und der Zieladresse keine Werbeseiten, Countdowns oder Anzeigen ein und leitet die Besucher in keinem Fall statt zu der vom Kunden gewählten Zieladresse auf eigene Seiten oder Seiten Dritter weiter;
- InCloud verändert die Zieladresse nicht, fügt ihr keine eigenen Affiliate- oder Tracking-Codes hinzu, verkauft die Links des Kunden nicht an Dritte und überlässt sie ihnen auch nicht zur Nutzung;
- die Seiten, die beim Aufruf eines Kurzlinks angezeigt werden (die Vorschauseite, die Passwortabfrage, der Hinweis auf einen in Prüfung befindlichen Link, die Seite für einen abgelaufenen, deaktivierten oder nicht existierenden Link, die Seite für einen Link, der das tägliche Weiterleitungslimit erreicht hat), enthalten keine Werbung.
Anstelle der Weiterleitung können ausschließlich die vorstehend aufgeführten Dienstseiten erscheinen, die der Sicherheit der Besucher oder vom Kunden gewählten Funktionen wie dem Passwortschutz dienen. Wird ein Link wegen Missbrauchs deaktiviert, sieht der Besucher eine Seite, die dies erläutert, niemals eine andere Zieladresse.
10.Automatische Prüfungen, Moderation und Einspruch
Jede Zieladresse wird sowohl vor als auch nach der Veröffentlichung des Links geprüft. Das Verfahren ist weitgehend automatisiert und gliedert sich wie folgt.
- Bei der Erstellung des Links: schnelle, deterministische Prüfungen der Adresse, etwa ein Abgleich mit Listen zugelassener und gesperrter Adressen sowie eine Prüfung auf IP-Adressen anstelle von Domainnamen, ungewöhnliche Zeichen, die Verkettung von Kürzungsdiensten, ausführbare Dateien und Markennamen in Verbindung mit Wörtern wie „login“ oder „verifizieren“.
- Innerhalb von etwa zehn Minuten: der Abgleich mit externen Bedrohungslisten (Google Safe Browsing und URLhaus von abuse.ch) und die Bewertung durch ein System künstlicher Intelligenz (KI), das InCloud auf eigenen Servern in Italien betreibt, ohne externe KI-Anbieter einzubeziehen. Das System erhält die Zieladresse, den Titel des Links und die bis dahin erhobenen technischen Signale und liefert einen Risikowert, eine Kategorie und eine kurze Begründung. Kontodaten des Kunden erhält es nicht.
- Anschließend: Die Links werden in regelmäßigen Abständen erneut geprüft (zum Beispiel einen Tag nach der Freigabe und stündlich, solange sie sich in Prüfung befinden) sowie jedes Mal, wenn sie gemeldet werden.
Es gibt drei mögliche Ergebnisse. „Zugelassen“: Der Link funktioniert normal. „In Prüfung“: Der Link funktioniert, die Besucher sehen jedoch zunächst eine Hinweisseite, und der Link wird vom Personal von InCloud geprüft. „Deaktiviert“: Der Link leitet nicht mehr weiter, die Besucher sehen eine Seite, die die Deaktivierung erläutert, und der Kunde findet den Grund in seinem Kundenbereich.
Ein Link kann ohne menschliches Zutun automatisch deaktiviert werden, wenn er in einer Bedrohungsliste geführt wird oder wenn der Risikowert den von InCloud festgelegten Schwellenwert mit hoher Zuverlässigkeit überschreitet. Den Schwellenwert und die Regeln, nach denen aus einem Risikowert eine Entscheidung wird, legt InCloud fest, nicht das KI-Modell. Jeder in Prüfung befindliche Link und jeder Einspruch wird von einem Menschen geprüft.
Einspruch. Auf der Seite des Links in seinem Kundenbereich kann der Kunde „Einspruch einlegen“ wählen und darlegen, weshalb der Link rechtmäßig ist (mindestens 20 Zeichen). Das Personal von InCloud antwortet innerhalb von 2 Arbeitstagen: Wird dem Einspruch stattgegeben, wird der Link wieder aktiviert; wird er zurückgewiesen, erhält der Kunde die Begründung. Der Kunde kann sich auch an den Support wenden. Unabhängig vom Ausgang bleibt das Recht unberührt, die Gerichte oder die im Abschnitt „Streitbeilegung“ genannten Stellen anzurufen.
Jeder kann einen Link über das Formular „Link melden“ melden. InCloud prüft Meldungen innerhalb von 24 Stunden; offensichtlich unbegründete oder bösgläubig eingereichte Meldungen werden nicht weiterverfolgt.
Kein System ist fehlerfrei: Ein rechtmäßiger Link kann irrtümlich gesperrt werden. InCloud berichtigt Fehler zeitnah und teilt dem Kunden auf Anfrage mit, welcher Umstand zur Sperrung geführt hat.
11.Sperrung und Schließung des Kontos durch InCloud
InCloud kann das Konto des Kunden einschränken, sperren oder schließen und seine Links ganz oder teilweise deaktivieren, wenn der Kunde gegen diese Nutzungsbedingungen verstößt (insbesondere gegen die Abschnitte über die Zieladressen und die verbotenen Nutzungen), wenn mehrere Links des Kunden wegen Missbrauchs deaktiviert werden, bei ausbleibender Zahlung, wenn eine Justizbehörde oder eine andere zuständige Behörde dies anordnet oder wenn das Konto die Sicherheit des Dienstes, der Besucher oder der Domains von InCloud gefährdet.
Die Maßnahmen richten sich nach der Schwere des Falls: Verwarnung, vorübergehende Blockierung, Deaktivierung einzelner Links, Sperrung oder endgültige Schließung des Kontos. Die Schließung hat die Deaktivierung sämtlicher Links des Kunden und den Widerruf seiner API-Schlüssel zur Folge. Besteht eine Gefahr für die Besucher, kann InCloud sofort und ohne Vorankündigung eingreifen.
InCloud teilt dem Kunden die getroffene Maßnahme und ihre Begründung mit, es sei denn, die Mitteilung ist gesetzlich oder behördlich untersagt oder könnte Ermittlungen gefährden. Der Kunde kann binnen 14 Tagen nach der Mitteilung durch eine Nachricht an den Support Einwände gegen die Maßnahme erheben: Diese werden von einem Menschen geprüft, der dem Kunden eine Rückmeldung gibt.
Die Folgen für die Daten des Kunden und für einen etwaigen kostenpflichtigen Tarif regelt der Abschnitt „Schließung des Kontos und Löschung der Daten“.
13.Tarife, Preise und Zahlungen
Der Tarif Base ist kostenlos. Die kostenpflichtigen Tarife (Premium und Business) bieten höhere Limits und zusätzliche Funktionen. Derzeit gelten folgende Limits:
| Tarif | Preis | Neue Links | Weiterleitungen | Aufbewahrung der Statistiken | Gültigkeit der Links |
|---|---|---|---|---|---|
| Base | Kostenlos | 3 pro Tag | 1.000 pro Tag | 90 Tage | 3 Tage |
| Premium | 12,00 € monatlich oder 120,00 € jährlich | 2500 pro Monat | 30.000 pro Tag | 730 Tage | Unbefristet |
| Business | 49,00 € monatlich oder 490,00 € jährlich | 10000 pro Monat | Unbegrenzt | 1095 Tage | Unbefristet |
Die Werte entsprechen der derzeit geltenden Konfiguration der Tarife; die jeweils aktuellen Werte sind stets auf der Preisseite angegeben. Preise
Die Preise verstehen sich in Euro und enthalten die gegebenenfalls geschuldete Umsatzsteuer. Die Steuer richtet sich nach dem beim Kauf angegebenen Land und Status (Privatperson oder Unternehmen mit geprüfter USt-IdNr.) und wird vor der Zahlung ausgewiesen. Der Steuerbeleg wird automatisch ausgestellt und steht im Abrechnungsbereich zur Verfügung.
InCloud akzeptiert derzeit Zahlungen über PayPal und, sofern aktiviert, in Kryptowährungen über NOWPayments; verfügbar sind die bei der Zahlung angezeigten Zahlungsarten. Der Tarif wird freigeschaltet, sobald der Zahlungsdienstleister InCloud den Zahlungseingang bestätigt. Einige Zahlungsdienstleister erheben eine Gebühr; diese trägt der Kunde, sie wird vor der Zahlung neben dem jeweiligen Zahlungsdienstleister angezeigt und erscheint in der Rechnung als gesonderter Posten.
Jeder Zeitraum, ob monatlich oder jährlich, ist im Voraus zu bezahlen. Die Tarife verlängern sich nicht automatisch, und InCloud belastet den Kunden nicht ohne dessen erneute Autorisierung: Bei PayPal und bei Kryptowährungen ist jede Zahlung ein vom Kunden freigegebener Einzelauftrag. Wird der Folgezeitraum bei Ablauf nicht bezahlt, wechselt das Konto in den Tarif Base. Sollte künftig eine Zahlungsart mit automatischer Verlängerung eingeführt werden, wird dies vor dem Kauf angegeben, und die Verlängerung kann jederzeit deaktiviert werden.
Kündigung. Der Kunde kann den Tarif jederzeit im Abrechnungsbereich kündigen. Die Kündigung wird zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums wirksam: Bis dahin bleibt der Tarif aktiv, danach wechselt das Konto in den Tarif Base. Vorbehaltlich des Widerrufsrechts des Verbrauchers und der sonstigen gesetzlich oder in diesen Nutzungsbedingungen vorgesehenen Fälle wird der Restzeitraum nicht erstattet.
Tarifwechsel. Der Wechsel in einen höheren Tarif wird sofort wirksam und erfordert die Zahlung des vollen Preises für den neuen Zeitraum: Der bisherige Tarif endet zu diesem Zeitpunkt, und der nicht genutzte Teil wird weder erstattet noch angerechnet. Der Wechsel in einen niedrigeren Tarif wird zum Ende des bezahlten Zeitraums wirksam; ist der niedrigere Tarif kostenpflichtig, hat der Kunde eine Woche Zeit, ihn zu bezahlen, danach wechselt das Konto in den Tarif Base.
Beim Wechsel in einen Tarif mit niedrigeren Limits gelten die Limits und die Speicherdauer des neuen Tarifs ab diesem Zeitpunkt: Statistiken, die über die neue Speicherdauer hinaus zurückreichen, werden gelöscht, und nicht enthaltene Funktionen stehen nicht mehr zur Verfügung. Es wird empfohlen, die gewünschten Daten vorher zu exportieren.
Die Limits schützen den Dienst im Interesse aller Kunden: Ist ein Limit erreicht, wird die entsprechende Aktion (zum Beispiel die Erstellung eines neuen Links) bis zum nächsten Zeitraum abgelehnt. Wiederholte Versuche, die Limits zu umgehen, stellen einen Verstoß gegen den Abschnitt „Verbotene Nutzungen“ dar.
Jeder Tarif sieht eine tägliche Höchstzahl von Weiterleitungen (Redirects) vor, die in der vorstehenden Tabelle angegeben ist. Bei Konten gilt das Limit für alle Links des Kontos zusammen; bei Links, die keinem Konto zugeordnet sind, für jeden Link einzeln. Der Tag bestimmt sich nach italienischer Zeit, und die Zählung wird um Mitternacht zurückgesetzt; Linkvorschauen, die von Apps und Suchmaschinen erzeugt werden, werden nicht mitgezählt. Ist das Limit erreicht, leitet der Link bis Mitternacht nicht weiter: Wer ihn aufruft, sieht eine Dienstseite, die ihn bittet, am nächsten Tag wiederzukommen, und die Uhrzeit angibt, ab der der Link wieder weiterleitet. Diese Seite ist keine zwischengeschaltete Werbeseite und zeigt weder die Zieladresse noch andere Inhalte des Kunden. Erreichen die Links des Kunden 80 und 100 Prozent des Limits, weist InCloud im Kundenbereich und per E-Mail darauf hin.
14.Über pik.li erworbene Domainnamen
Im Kundenbereich kann der Kunde die Registrierung eines Domainnamens erwerben. Die Registrierung erfolgt durch InCloud über den Registrar Internet.bs Corp. zu den Bedingungen des Registrars und der für die jeweilige Top-Level-Domain (zum Beispiel .com oder .it) zuständigen Registrierungsstelle, die der Kunde mit dem Kauf annimmt. Es gilt der vor der Zahlung angezeigte Preis; er umfasst die Registrierung für den angegebenen Zeitraum, die Verwaltung der DNS-Zone durch InCloud und die Einträge, die für die Nutzung der Domain mit pik.li erforderlich sind.
Die Domain wird mit privatem WHOIS-Eintrag und mit den Kontaktdaten von InCloud registriert; InCloud ist beim Registrar als Inhaber eingetragen und verwaltet die Domain für den Kunden, dem das Nutzungsrecht für den bezahlten Zeitraum zusteht. Auf schriftliches Verlangen des Kunden unterstützt InCloud ihn nach den technischen Regeln der Registrierungsstelle bei der Übertragung der Domain auf einen Registrar und einen Inhaber seiner Wahl.
Die Registrierung verlängert sich nicht automatisch. Wird die Domain nicht vor Ablauf verlängert, kann sie verloren gehen und von Dritten registriert werden; die Links, die sie verwenden, funktionieren dann nicht mehr.
Der Kunde ist für die Wahl des Namens verantwortlich, der keine Marken, Namen oder sonstigen Rechte Dritter verletzen darf. Wird der Name von einem Dritten angegriffen, auch im Rahmen eines Übertragungsverfahrens wie des UDRP, kann InCloud die Domain nach den Regeln der Registrierungsstelle oder nach Maßgabe der ergangenen Entscheidung sperren oder übertragen.
Kann eine bezahlte Domain nicht registriert werden, etwa weil sie zwischenzeitlich von Dritten registriert wurde oder die Registrierungsstelle sie ablehnt, kann der Kunde über die Seite seiner Bestellungen die Erstattung verlangen: InCloud erstattet den vollen gezahlten Betrag über dasselbe Zahlungsmittel innerhalb von 14 Tagen nach dem Antrag.
Die Registrierung eines Domainnamens ist eine Dienstleistung, die als vollständig erbracht gilt, sobald die Registrierungsstelle die Registrierung annimmt. Der Verbraucher, der die sofortige Ausführung verlangt, erkennt an, dass er mit erfolgter Registrierung sein Widerrufsrecht verliert (Art. 59 Abs. 1 lit. a des italienischen Verbrauchergesetzbuchs, Codice del consumo).
15.Widerrufsrecht des Verbrauchers
Der Verbraucher kann den Kauf eines kostenpflichtigen Tarifs binnen 14 Tagen ab dem Tag des Kaufs ohne Angabe von Gründen widerrufen.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts sendet der Verbraucher vor Ablauf der Frist eine eindeutige Erklärung über seinen Entschluss an die Support-Adresse (zum Beispiel eine E-Mail, in der er erklärt, den Tarif widerrufen zu wollen). Er kann dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, ist dazu aber nicht verpflichtet. InCloud bestätigt den Eingang des Widerrufs per E-Mail.
Der Tarif wird freigeschaltet, sobald die Zahlung bestätigt ist, da der Verbraucher mit dem Kauf verlangt, dass mit der Ausführung sofort begonnen wird. Widerruft er nach der Freischaltung, hat er nur einen Betrag zu zahlen, der den bereits verstrichenen Tagen im Verhältnis zum Preis des Zeitraums entspricht; InCloud erstattet ihm die Differenz binnen 14 Tagen nach dem Widerruf über dasselbe Zahlungsmittel, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Für die Registrierung von Domainnamen gilt der Abschnitt „Über pik.li erworbene Domainnamen“. Geschäftskunden steht kein Widerrufsrecht zu.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
- An: InCloud S.r.l., Via Unità d'Italia 135, 41058 Vignola (MO), Italien, E-Mail: [email protected]
- Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: pik.li-Tarif (Name des Tarifs angeben).
- Bestellt am (Datum). Name des Verbrauchers. Anschrift des Verbrauchers. Mit dem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse.
- Unterschrift des Verbrauchers (nur bei Mitteilung auf Papier). Datum.
16.Schließung des Kontos und Löschung der Daten
Der Kunde kann sein Konto jederzeit unter Einstellungen → Datenschutz & Konto schließen; zur Bestätigung seiner Identität wird er dabei nach seinem Passwort und seinem Nutzernamen gefragt.
Ab dem Antrag auf Schließung bleibt das Konto 6 Monate lang „zur Löschung vorgemerkt“: In diesem Zeitraum ist es deaktiviert, die Links leiten nicht mehr weiter, und ein etwaiger kostenpflichtiger Tarif wird ohne Erstattung des Restzeitraums gekündigt, vorbehaltlich des Widerrufsrechts und der sonstigen in diesen Nutzungsbedingungen vorgesehenen Fälle. Die Daten bleiben gespeichert und geschützt, werden aber nicht mehr zur Erbringung des Dienstes verwendet: Sie dienen ausschließlich der Bearbeitung von Beanstandungen, von nach der Schließung bekannt gewordenen Missbrauchsfällen und von Behördenersuchen.
Nach Ablauf der 6 Monate werden das Konto und die zugehörigen Daten endgültig gelöscht. Aufbewahrt werden nur die Steuerbelege und Zahlungsdaten, die nach dem Gesetz 10 Jahre aufzubewahren sind, sowie Daten, deren Aufbewahrung eine Behörde verlangt hat, für die verlangte Dauer.
Vor der Schließung des Kontos kann der Kunde auf derselben Seite die für ihn relevanten Daten und Links herunterladen: Nach der Schließung steht diese Funktion nicht mehr zur Verfügung.
InCloud kann den Vertrag mit einer Frist von mindestens 30 Tagen kündigen, zum Beispiel bei Einstellung des Dienstes, sowie mit sofortiger Wirkung in den im Abschnitt „Sperrung und Schließung des Kontos durch InCloud“ vorgesehenen Fällen. Beruht die Kündigung durch InCloud nicht auf einem Verstoß des Kunden, erstattet InCloud den nicht genutzten Teil des bezahlten Zeitraums.
17.Geistiges Eigentum
Der Name pik.li, das Logo, die Software, die Gestaltung und die Texte des Dienstes gehören InCloud oder ihren Lizenzgebern. Der Kunde darf sie ausschließlich zur Nutzung des Dienstes verwenden und sie nicht kopieren, verändern, verkaufen oder dekompilieren, soweit das Gesetz dies nicht ausdrücklich gestattet.
Der Kunde behält sämtliche Rechte an seinen Inhalten. Die auf den Zielseiten erscheinenden Marken und Namen gehören ihren jeweiligen Inhabern.
Vorschläge, die der Kunde gegebenenfalls übermittelt, darf InCloud frei verwenden, ohne dass dem Kunden hierfür eine Vergütung zusteht.
18.Verfügbarkeit, Änderungen und Gewährleistung
InCloud bemüht sich, den Dienst ständig verfügbar zu halten, und veröffentlicht seinen Status auf der entsprechenden Seite, kann jedoch keinen unterbrechungsfreien Betrieb gewährleisten: Wartungsarbeiten, Störungen, Cyberangriffe und Ausfälle bei Dienstleistern (Netz, Domains, Zahlungsdienstleister, Bedrohungslisten) können zu Unterbrechungen führen.
Kurzlinks hängen von Domainnamen ab. Wird eine von InCloud verwaltete Domain beschlagnahmt, läuft sie ab oder wird sie von Browsern oder Sicherheitslisten gesperrt, können die Links, die sie verwenden, ihre Funktion verlieren. In diesem Fall wird InCloud sich nach Kräften bemühen, den Kunden zu benachrichtigen und ihm eine Ersatzdomain anzubieten.
InCloud kann Funktionen ändern, hinzufügen oder entfernen. Schränkt eine Änderung eine kostenpflichtige Funktion wesentlich ein, kündigt InCloud dies mindestens 30 Tage im Voraus an und erstattet dem Kunden, falls er aus diesem Grund kündigt, den nicht genutzten Teil des Zeitraums.
Geschäftskunden wird der Dienst in seinem jeweiligen Zustand bereitgestellt, ohne weitergehende Gewährleistung als die in diesen Nutzungsbedingungen ausdrücklich vorgesehene. Für Verbraucher gilt uneingeschränkt die gesetzliche Gewährleistung für die Vertragsmäßigkeit digitaler Dienstleistungen: Entspricht der Dienst nicht der Beschreibung, stehen dem Verbraucher die im Recht seines Landes vorgesehenen Rechtsbehelfe zu (in Italien nach Art. 135-octies ff. des Verbrauchergesetzbuchs).
19.Haftungsbeschränkung
InCloud haftet nicht für die Zieladressen der Links, für Inhalte Dritter, für das Verhalten der Besucher nach der Weiterleitung oder für die Nutzung der Links und Statistiken durch den Kunden.
InCloud haftet nicht für Schäden durch Unterbrechungen oder Störungen, die Dritten zuzurechnen sind (Netze, Zahlungsdienstleister, Registrare und Registrierungsstellen, Bedrohungslisten, Browser und Systeme, die eine Domain sperren), und nicht für die in gutem Glauben zum Schutz der Besucher vorgenommene Deaktivierung eines Links, auch wenn sich diese nachträglich als Irrtum erweist; einen solchen Irrtum behebt InCloud.
Gegenüber Geschäftskunden haftet InCloud, soweit gesetzlich zulässig, nicht für mittelbare Schäden und Folgeschäden, entgangenen Gewinn sowie den Verlust von Geschäften, Firmenwert oder Daten; die Gesamthaftung von InCloud für alle in demselben Kalenderjahr entstandenen Ansprüche ist auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlt hat, oder, falls der Kunde zum Zeitpunkt des Ereignisses den Tarif Base nutzt, auf 100 Euro.
Keine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen beschränkt die Haftung von InCloud für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit, für Personenschäden oder in den Fällen, in denen das Gesetz keine Beschränkung zulässt (Art. 1229 des italienischen Zivilgesetzbuchs, Codice civile). Gegenüber Verbrauchern gehen die zu ihrem Schutz bestehenden zwingenden Vorschriften vor, einschließlich derjenigen des Verbrauchergesetzbuchs.
20.Höhere Gewalt
InCloud haftet nicht für Verzögerungen oder Nichterfüllungen aufgrund von Ursachen, die außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs von InCloud liegen, wie Naturkatastrophen, Epidemien, Kriege, Terroranschläge, Unruhen, behördliche Maßnahmen, flächendeckende Ausfälle der Stromversorgung, des Netzes oder der Dienste der Anbieter, von denen der Dienst abhängt, großflächige Cyberangriffe, die vernünftigerweise nicht zu verhindern waren, sowie Streiks, die nicht ausschließlich das Personal von InCloud betreffen.
In diesen Fällen ruhen die Pflichten von InCloud für die Dauer des Ereignisses; InCloud unterrichtet den Kunden so bald wie möglich und bemüht sich im Rahmen des Zumutbaren, die Auswirkungen zu begrenzen. Verhindert das Ereignis die Nutzung eines kostenpflichtigen Tarifs für mehr als 30 aufeinanderfolgende Tage, kann jede Partei den Vertrag kündigen, und InCloud erstattet dem Kunden den nicht genutzten Teil des Zeitraums.
21.Änderungen der Nutzungsbedingungen
InCloud kann diese Nutzungsbedingungen ändern, wenn Änderungen der Rechtslage, technische Entwicklungen, die Weiterentwicklung des Dienstes oder Belange der Sicherheit dies erfordern. Die neue Fassung wird mit ihrem Datum auf dieser Seite veröffentlicht und den registrierten Kunden mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail oder durch einen Hinweis im Kundenbereich mitgeteilt.
Ist der Kunde mit den neuen Nutzungsbedingungen nicht einverstanden, kann er sein Konto vor deren Inkrafttreten schließen; hat er einen kostenpflichtigen Tarif und ist die Änderung für ihn nachteilig, erstattet InCloud ihm den nicht genutzten Teil des Zeitraums. Die Nutzung des Dienstes nach diesem Zeitpunkt gilt als Annahme der neuen Fassung. Gesetzlich oder behördlich vorgeschriebene Änderungen können auch früher in Kraft treten.
22.Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Diese Nutzungsbedingungen und alle sich aus ihnen ergebenden Rechtsverhältnisse unterliegen italienischem Recht.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit Geschäftskunden im Zusammenhang mit diesen Nutzungsbedingungen oder dem Dienst ist Modena.
Der Verbraucher behält den Schutz der zwingenden Vorschriften des Staates, in dem er seinen Wohnsitz hat, und kann vor den Gerichten dieses Staates klagen; Klagen gegen ihn können nur vor diesen Gerichten erhoben werden. Für Verbraucher mit Wohnsitz in Italien ist das Gericht des Ortes zuständig, an dem der Verbraucher seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat (Art. 66-bis des Verbrauchergesetzbuchs).
23.Streitbeilegung
Bevor er rechtliche Schritte einleitet, wird der Kunde gebeten, sich an InCloud zu wenden: Die meisten Probleme lassen sich innerhalb weniger Tage lösen, indem der Kunde in seinem Kundenbereich unter „Support“ ein Ticket eröffnet oder an den Support schreibt.
Der Verbraucher kann sich außerdem an eine Stelle zur alternativen Streitbeilegung (AS-Stelle) im Sinne der Richtlinie 2013/11/EU wenden. In Italien führt das Ministerium für Unternehmen und Made in Italy (Ministero delle Imprese e del Made in Italy) das Verzeichnis der anerkannten Stellen, in den übrigen Staaten die für den Verbraucherschutz zuständige nationale Behörde. Die Teilnahme von InCloud an einem AS-Verfahren ist freiwillig, sofern sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, und lässt das Recht des Verbrauchers, die Gerichte anzurufen, in jedem Fall unberührt.
Die Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wurde gemäß der Verordnung (EU) 2024/3228 am 20. Juli 2025 eingestellt; diese Nutzungsbedingungen verweisen daher nicht mehr auf sie.
24.Gesonderte Zustimmung zu einzelnen Klauseln
Der Geschäftskunde erklärt gemäß Art. 1341 und 1342 des italienischen Zivilgesetzbuchs, die in den folgenden Abschnitten enthaltenen Klauseln gelesen zu haben und ihnen durch die gesonderte Erklärung, die bei der Registrierung oder beim Kauf von ihm verlangt wird, ausdrücklich zuzustimmen:
- 6. Verantwortung des Kunden für die Zieladressen der Links
- 8. Freistellung
- 10. Automatische Prüfungen, Moderation und Einspruch
- 11. Sperrung und Schließung des Kontos durch InCloud
- 13. Tarife, Preise und Zahlungen
- 14. Über pik.li erworbene Domainnamen
- 16. Schließung des Kontos und Löschung der Daten
- 18. Verfügbarkeit, Änderungen und Gewährleistung
- 19. Haftungsbeschränkung
- 20. Höhere Gewalt
- 21. Änderungen der Nutzungsbedingungen
- 22. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
- 25. Schlussbestimmungen
Gegenüber dem Verbraucher gelten diese Klauseln nur in den Grenzen des Verbrauchergesetzbuchs: Keine Zustimmung kann die Rechte schmälern, die ihm das Gesetz gewährt.
25.Schlussbestimmungen
Diese Nutzungsbedingungen bilden zusammen mit den im ersten Abschnitt genannten Dokumenten die gesamte Vereinbarung zwischen InCloud und dem Kunden über den Dienst. Die Unwirksamkeit einer Klausel berührt die Wirksamkeit der übrigen Klauseln nicht; an die Stelle der unwirksamen Klausel tritt die wirksame Klausel, die ihrem Inhalt am nächsten kommt.
Übt InCloud ein in diesen Nutzungsbedingungen vorgesehenes Recht nicht aus, liegt darin kein Verzicht auf dieses Recht. InCloud kann den Vertrag nach vorheriger Mitteilung an den Kunden auf eine Gesellschaft übertragen, die den Betrieb des Dienstes übernimmt; der Kunde kann den Vertrag nicht ohne Zustimmung von InCloud übertragen.
InCloud kommuniziert mit dem Kunden über die mit dem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse und über den Kundenbereich; der Kunde hat diese Adresse aktuell zu halten. An diese Adresse gesandte Mitteilungen gelten als zugegangen.
26.Kontakt
Bei Fragen zu diesen Nutzungsbedingungen, zum Konto, zu einer Zahlung oder zu einer Entscheidung über einen Link kann der Kunde in seinem Kundenbereich unter „Support“ ein Ticket eröffnen oder an die nachstehend angegebene Support-Adresse schreiben. Zur Meldung eines schädlichen Links stehen das Meldeformular und die eigens für Missbrauchsmeldungen eingerichtete Adresse zur Verfügung. Behörden verwenden die ihnen vorbehaltene, nachstehend angegebene Adresse nach Maßgabe der Seite „Zusammenarbeit mit Behörden“.
Unternehmensangaben und Kontaktdaten
- Firma
- InCloud S.r.l.
- USt-IdNr. und Steuernummer
- IT04209270364
- Sitz der Gesellschaft
- Via Unità d'Italia 135, 41058 Vignola (MO), Italien
- Zertifizierte E-Mail (PEC)
- [email protected]
- Kundensupport
- [email protected]
- Meldung von Missbrauch
- [email protected]
- Ersuchen von Behörden
- [email protected]
- Allgemeine Kontaktadresse
- [email protected]
- Website
- www.incloud.srl